NPD fordert mehr Eigeninitiative in Waren

Im Sommer dieses Jahres wurde die Stadt Waren (Müritz) zum Heilbad gekürt, nachdem ein privater Investor für 22 Millionen Euro ein neues Kurmittelzentrum gebaut hatte. Neben den Gesundheitstouristen, die die Stadt an der Müritz Jahr für Jahr besuchen, kommen auch zahlreiche Urlauber aus dem ganzen Bundesgebiet an die Müritz, um die Natur und die Landschaft zu genießen und sich zu erholen.

Doch die Möglichkeiten, innerhalb der Stadt mehr Lebendigkeit und Trubel auf die Straßen zu bekommen und die Begeisterung der Touristen, aber auch der Bürger vor Ort, zu wecken, sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Die NPD-Stadtvertreterin Doris Zutt unternahm daher den Versuch, sich dafür einzusetzen, daß in der Innenstadt von Waren ein Schachbrett auf dem neuen Markt in das Pflaster eingefügt wird. In vielen Städten der Bundesrepublik gibt es bereits solche Schachbretter; auch in Orten wie Klink bei Waren, die nicht zuletzt durch ihre Hotelanlagen und Einrichtungen zur touristischen Bereicherung in der Region beitragen.

Ferner forderte Zutt in ihrem Antrag, daß die Stadtverwaltung beauftragt werden möge, hierfür einen Kostenvoranschlag einzuholen. Die dazu erforderlichen Kosten sollten im nächsten Haushalt berücksichtigt werden. Ebenso solle schon einmal ein geeigneter Platz in Augenschein genommen werden.

Trotz erster konkreter Vorschläge seitens der Nationalen, wo man das Schachbrett einfügen könnte, scheiterte das Vorhaben am Widerwillen der "demokratischen" Parteien und der "freien" Wählergemeinschaft in der Stadtvertretersitzung.

In der Debatte, die letztlich auch dazu führen sollte die Eigeninitiative der Stadt zu fördern, bezeichnete Zutt die anderen Stadtvertreter als politische Feiglinge. Sie legte dar, daß es den anderen Fraktionen gar nicht mehr um die Frage gehen würde, was den Menschen in Waren zugute käme, sondern nurmehr die Sorge vorherrsche, was passieren würde, wenn ein Vertreter von CDU, SPD, FDP, Linke, Grüne und MUG (Müritzer Unternehmergruppe) persönlich für einen sachlich begründeten NPD-Antrag stimmte?

Den Aufschrei konnte man ja hören, als die Mitglieder der Linken dem Antrag der NPD auf 10,- Euro Stundenlohn zugestimmt haben.
Quelle: www.npd-mv.de Erstellt am Montag, 17. Dezember 2012