Jetzt plündern sie auch noch die Wälder

Früher, als Deutschland noch nicht so bunt und international war wie heute, galt das Sammeln von Pilzen als netter, entspannender Zeitvertreib. Zwar wurde hin und wieder einmal ein Knollenblätterpilz mit einem Champignon verwechselt.
 
Auch sorgte zu DDR-Zeiten der deswegen  "Sachsenmörderpilz" genannte Panterpilz für Hochbetrieb in den Krankenhäusern, weil Urlauber aus Sachsen das in Mecklenburg-Vorpommern häufig vorkommende und leider giftige Gewächs mit dem bei ihnen weit verbreiteten, essbaren Perlpilz verwechselten. Das ließ sich aber relativ leicht vermeiden, wenn man einen Pilzratgeber mit sich führte.
 
Heute, dank zunehmender multikulturelle Buntheit, grenzt Pilze sammeln ohne Kalaschnikow im Anschlag schon an gefährlichen Leichtsinn. Banden aus Osteuropa plündern die Wälder systematisch aus. Ausgestattet sind sie mit Funkgeräten, Trillerpfeifen und natürlich Waffen. Als am 29.9 dieses Jahres bei Bad Münstereifel ein Förster vier dieser Kriminellen stellte, bedrohten sie ihn zuerst mit Messern und versuchten dann, ihn mit ihrem Auto zu überfahren.
 
Das Geschäft lohnt sich. Feinkostgeschäfte zahlen bis zu 2 Euro für 100 Gramm Steinpilze. Wenn die Banden frühmorgens mit Kleinbussen in die Wälder fahren, ausschwärmen und generalstabsmäßig die Fläche abgrasen, können sie Tausende von Euros an nur einem Tag erbeuten. Das Nachsehen haben nicht nur die deutschen Pilzsammler, sondern auch die Wälder selbst, deren Ökologie durch den Raubbau schwer beschädigt wird. Wie immer gibt sich der BRD-Staat hilflos. Man habe nicht genug Personal, um den Forst zu schützen, und auf die Idee, der Herkunft der in Restaurants und im Handel angebotenen Pilze nachzugehen, kommt man lieber nicht.
 
All zu viele Angeklagte nichtdeutscher Herkunft könnten Zweifel am offiziellen Bild von der multikulturellen Idylle wecken. Betroffen sind bisher vor allem Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Über entsprechende Vorfälle in Mecklenburg und Pommern wurde bisher nichts bekannt. Das muß aber nichts heißen. Polen ist nah, und die Medien lügen.
zurück | drucken Erstellt am Freitag, 29. November 2013