SPD-Hacker ärgert sich

Der NPD-Kreisverband Westmecklenburg führte am Mittwoch einen seiner zahlreichen Informationsstände zur Bundestagswahl durch. Diesmal trafen sich die volkstreuen Aktivisten in Boizenburg auf dem Marktplatz, um die dort ansässigen Kameraden zu unterstützen.
 
Die Genossen der SPD rieben sich die Augen und stellten fest, daß die NPD in Boizenburg mal wieder etwas ausgeschlafener war und der NPD-Stand bereits voll im Einsatz war, bevor diese überhaupt einmal über den Marktplatz getrottet kamen.
 
Ganz düster wurde das Gesicht des Hans Joachim Hacker als dieser offensichtlich feststellen mußte, daß die Nationalisten eine mobile Lautsprecher-Anlage mit zum Einsatz brachten. Mit einem Wechsel zwischen Musik und fundierten Redebeiträgen sorgte die NPD für gute Laune rund ums Marktgeschehen und schadenfrohe Blicke auf den SPD-Direktkandidaten. So etwas wollte der feine Herr von den Sozialdemokraten sich offenbar gar nicht gefallen lassen. Nachdem dieser gestikulierend auf die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Polizei eingeredet hatte, kamen diese zum NPD-Stand und baten um eine Reduzierung der Lautstärke. Nach einem kurzen Gespräch konnten die freundlichen Aktiven der NPD sich mit den Behörden einigen. Eine Verpflichtung zur Lautstärkenregelung bestand nicht, weil sämtliche Bestimmungen eingehalten wurden.
 
Nun gut, die roten Genossen wurden nur wenig ihrer Waffeln mit roter Soße los und ärgerten sich fast schwarz. Am Ende ließen zwei von Ihnen sich noch dazu herab einem sechsjährigen Jungen, welcher zuvor am NPD-Stand gesehen wurde, eine Waffel zu verweigerten und mit den Worten „Der bekommt keine, der gehört zu den Braunen" abzufertigen, so berichteten die Mutter und die Oma des Jungen.
 
Andreas Theißen, Kreisvorsitzender der NPD in Westmecklenburg sprach im Anschluß bei einer Tasse Kaffee, mit der aufgebrachten Mutter des Jungen. Er erklärte: „Solche verärgerten Reaktionen von den ach so toleranten und demokratischen Vertretern der etablierten Parteien, müssen wir schon als Reflexe bezeichnen. So etwas tritt immer dann auf, wenn diese Leute sich beim Volk betrügen, durch die einzige Opposition im Land gestört fühlen.“
 
Die junge Mutter versprach, sich nicht von solch Gebaren einschüchtern zu lassen. Gerne möchte Sie der Einladung des Kreisvorsitzenden folgen und sich am kommenden Sonnabend das kinderfreundliche Programm im Thinghaus in Grevesmühlen anschauen und dabei den Direktkandidaten aus Ihrem Wahlkreis, Udo Pastörs persönlich kennenlernen.
 
Am Sonnabend findet dort ab 13:00 Uhr der Tag des offenen Thing-Hauses statt und deutsche Familien sind gerne gesehen. Kinderfeindliche SPD-Vertreter hingegen haben dort Hausverbot.
zurück | drucken Erstellt am Mittwoch, 18. September 2013